Christl GrellerAutorenvorstellung |
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In Wien geboren und beheimatet, ist Christl Greller dennoch eine Nicht-Sesshafte. Eine, die nicht wurzelt im "So ist es, so bleibt es", die sich keine Sicherheit zugesteht - ständiger Veränderung bewusst. Sie lebt sozusagen aus dem Koffer, was ihr Lebensgefühl betrifft.
Von jung auf war Schreiben das Ausdrucksmittel ihrer Wahl. Als Zwölfjährige begann sie ihren ersten Roman, schrieb Geschichten für die damalige Zeitung "Weltpresse" und wollte auch beruflich unbedingt schreibend tätig sein. Wenn sie nicht schrieb, dann las sie oder ging ins Theater. Nach Matura und Werbeakademie wandte sie sich dem Schreiben in der internationalen Werbebranche zu. Diese Arbeit betrachtet sie rückwirkend als herausfordernde Schulung in Vielfältigkeit und Kreativität.
Es wurde aber immer erstrebenswerter, nach eigenen Vorgaben zu arbeiten. Im Mittelpunkt ihres Interesses stand und steht der Mensch, und ihre einfühlsamen Beobachtungen, bereichert durch die Eindrücke vieler Reisen, drängten nach individuellem Ausdruck. Den Schritt zur literarischen Arbeit vollzog Christl Greller 1995 mit ihrer Erstveröffentlichung in der Residenz-Anthologie "Querlandein".
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TAGSÄTZE
zur Nicht- oder Bewältigung
Poetische Notate
Am Ende eines Tages resumieren wir unbewusst mit unseren Gefühlen, ob wir den Tag
als bewältigt empfinden oder nicht. In Christl Grellers TAGSÄTZEN leuchten auch die im
Alltag versteckten Edelsteinchen auf, die zu beachten wir oft keine Zeit finden.
Christl Greller formuliert stets sehr knapp und pointiert. Reflexionen fließen zwanglos in
ihre Notate ein, überfluten aber nie die Sätze. Immer ist es die Wahrnehmung, auf die es ihr
ankommt, der einzelne Splitter Leben, der hier zur Sprache wird.
Christian Teissl
(Vorsitzender des Österr. Schriftsteller/innenverbandes)
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Im Laufe ihrer Karriere als Schriftstellerin wurde die Arbeit
von Christl Greller mehrfach anerkannt. Näheres...