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Christl Greller

Autorenvorstellung

 
 

Literarisches

Über ihr Schreiben

Das Befremdliche im scheinbar Geläufigen, das Straucheln und Abdriften von einem ganz normalen Weg, der Wahnsinn des Durchschnittlebens - Christl Greller muss die Leser nicht in exotische Weltecken führen, sie zeigt das Un-Gewöhnliche in erschreckender Nähe auf.

Die menschliche Grundsehnsucht nach Vertrauen und Vertrautheit stand immer schon auf tönernen Füßen. Zur Stütze umgab sich die Gesellschaft mit Ritualen, Rollenspielen und Konventionen. Heute zerbrechen die Halt gebenden Strukturen mehr und mehr, lassen den Einzelnen schutzlos zurück. Diese Einsamkeit, diese Angst des ausgelieferten Individuums ist für Christl Greller zentrales Thema ihrer Arbeit, Frauenliteratur im wahrsten Sinne: skurril oder traurig, humorvoll oder bedrohlich.

Das Wissen, dass es Zukunft gibt, stellt für den Menschen die entscheidende Last dar, die er zusammen mit dem Denken auf sich genommen hat. Aus diesem Wissen speisen sich alle menschlichen Ängste, vor allem Verlustängste. Sie werden im Laufe des Lebens als immer unausweichlicher empfunden, weil keine Möglichkeit mehr für Ersatz des Verlorenen besteht. Christl Greller schreibt über diese schwarze Seite unserer heutigen Fun-Gesellschaft, die - von Mega-Trends getrieben - die Angst im Genick sitzen hat und schon von Kleinigkeiten aus der Bahn geworfen wird.

Ihre Form wählen sich ihre Texte großteils selbst. Manche "verlangen" ein Gedicht, andere Prosa in verschieden langer Ausarbeitung. Sachlich und zugleich farbig in der Darstellung, in manchmal atemlosen, gehetzten Sätzen, dann wieder detailreich bildhaft, lässt sich Christl Greller nicht in eine Schublade pressen und schreibt in ihrem eigenen, unverwechselbaren Stil gegen jeden Zeitgeist-Opportunismus an.

 

 

 

 

 

 

 

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TAGSÄTZE
zur Nicht- oder Bewältigung

Poetische Notate

Edition Lex Liszt 12

tagsätze 2025

Am Ende eines Tages resumieren wir unbewusst mit unseren Gefühlen, ob wir den Tag als bewältigt empfinden oder nicht. In Christl Grellers TAGSÄTZEN leuchten auch die im Alltag versteckten Edelsteinchen auf, die zu beachten wir oft keine Zeit finden.

Christl Greller formuliert stets sehr knapp und pointiert. Reflexionen fließen zwanglos in ihre Notate ein, überfluten aber nie die Sätze. Immer ist es die Wahrnehmung, auf die es ihr ankommt, der einzelne Splitter Leben, der hier zur Sprache wird.

Christian Teissl
(Vorsitzender des Österr. Schriftsteller/innenverbandes)


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Im Laufe ihrer Karriere als Schriftstellerin wurde die Arbeit von Christl Greller mehrfach anerkannt. Näheres...

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